Sebastian Cobler Stiftung

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Projekte

Auf dieser Seite berichten wir regelmäßig über Projekte, an deren Förderung sich die Sebastian-Cobler-Stiftung beteiligt hat.

Förderanträge können zweimal im Jahr entweder bis zum 30. April oder bis zum 30. September eingereicht werden.

Bei Förderanfragen wenden Sie sich bitte an unsere Projektkoordinatorin, Frau Kerstin Reimers, Tel. 069-69 869 360 oder E-mail info@sebastian-cobler-stiftung.de.

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Förderprojekte 2015

Veröffentlicht am 24. März 2015

Sächsischen Förderpreises für Demokratie 2015 in Dresden verliehen:

Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung des Sächsischen Förderpreises für Demokratie wurden am Abend des 9. November 2015 in Dresden sechs sächsische Initiativen und ein Bürgermeister für ihr herausragendes Engagement für Demokratie und gegen Rechtsextremismus ausgezeichnet.

Den mit 5000 Euro dotierten Hauptpreis überreichten Vertreterinnen und Vertreter der Amadeu Antonio Stiftung, der Freudenberg Stiftung, der Sebastian Cobler Stiftung und der Stiftung Elemente der Begeisterung im Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden an die Bürgerinitiative „Gesicht zeigen – Netzwerk für demokratisches Handeln“ aus Penig und Lunzenau.

Die Journalistin und Moderatorin Anja Reschke würdigte in ihrer Laudatio alle nominierten Initiativen für ihr mutiges Engagement in Orten und Regionen, in denen rechtsextreme Bedrohungen und Gewalt alltäglich sind.
Mehr Informationen hier: www.amadeu-antonio-stiftung.de/

 

Internationale Wochen gegen Rassismus 2015

Internationale Wochen gegen Rassismus 2015

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden vom 16. bis zum 29. März 2015 statt. Angesichts der rechtspopulistischen Entwicklungen und Demonstrationen haben die UN-Wochen in diesem Jahr eine besondere Bedeutung. Dem Interkulturellen Rat, der seit 20 Jahren die Internationalen Wochen gegen Rassismus organisiert, wurden über 1.300 Veranstaltungen in über 300 Städten und Gemeinden für den Veranstaltungskalender gemeldet – so viel wie bisher noch nie.

In diesem Jahr sind die Veranstaltungen zu den UN-Wochen gegen Rassismus eine Antwort auf die von Populisten, Rechtsextremisten und rassistischen Demonstrationen geschürten Ängste und den Hass gegen Flüchtlinge, Muslime, Roma, Juden und andere Minderheiten. „Die Internationalen Wochen gegen Rassismus sind eine starke Bewegung, die seit Jahren zunimmt.

„Erfreulich wäre es gewesen, wenn durch das 40-Millionen-Programm des Deutschen Bundestages gegen Rechtsextremismus und Rassismus auch die größte deutsche und europäische Bewegung gegen Rassismus gefördert worden wäre, die durch Tausende Ehrenamtliche geprägt wird. Leider wurde dies durch das Ministerium von Bundesministerin Manuela Schwesig abgelehnt. Während die UN-Wochen gegen Rassismus in anderen Ländern von Regierungen finanziert werden, überlässt man dies in Deutschland vor allem der Zivilgesellschaft und Wirtschaft“ – so Jürgen Micksch, Vorsitzender des Interkulturellen Rates und geschäftsführender Vorstand der Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus, Goebelstr.21, 64293 Darmstadt, Tel. 06151-339971
(Auszüge aus der Pressemitteilung des Interkulturellen Rats vom 16.3.2015)

http://www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de/

 

„Wie im falschen Film – Geschichten aus dem Fußball“
Ein Dokumentarfilm der Bildungsinitiative Show Racism the Red Card – Deutschland

„Wie im falschen Film“, habe er sich gefühlt, erzählt Otto Addo, als er über seine Erfahrungen mit Rassismus in den 90er Jahren spricht. Doch auch zwanzig Jahre später trifft man immer wieder auf unterschiedliche Formen der Ausgrenzung. Wie Menschen auf und neben dem Fußballplatz Vorurteile und Abwertung erleben und damit umgehen, zeigt dieser Dokumentarfilm sehr eindrücklich.

Show Racism the Red Card – Deutschland ist eine politische Bildungsinitiative, die in Zusammenarbeit mit Fußball-Bundesliga- und Amateur-Vereinen, Schulen, Fanprojekten und Jugendeinrichtungen deutschlandweit interaktive Workshops zu den Themen Rassismus und anderen Diskriminierungsformen durchführt. Zielgruppe sind Kinder im Alter von 9 bis 14 Jahren. Im Rahmen von Workshops werden z.B. Fußballstadien in innovative Lernorte verwandelt. Seit Gründung der Initiative 2009 wurden mehr als 180 Workshops durchgeführt und dabei mehr als 4500 Kinder erreicht.

Die Initiative versteht sich als eine Ergänzung zu etablierten Projekten im Kampf gegen menschenverachtende Einstellungen und rechtsextreme Ideologien und setzt neue Impulse an der Schnittstelle von politischer Bildung und Fußball. http://www.theredcard.de/

Mehr Informationen zum Film:  http://wieimfalschenfilm.de/

 


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